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Gesundheitsstationen 
im Mekongdelta

In Cho Moi in der Provinz An Giang  gibt es ein Gesundheitszentrum für traditionelle Medizin, das schon mehrfach von der KINDERHILFE finanzielle Hilfe erhalten hat. Dort werden die Patienten mit Heilkräutern und traditionellen Heilmethoden behandelt, was preiswerter und oft ebenso erfolgreich ist wie die westliche Medizin mit ihren teuren Medikamenten. 

 

 

Diese Brücke zum  'Zentrum für traditionelle Medizin' in Cho Moi ist im tropischen Klima morsch und brüchig geworden. Sie wird 2016 gegen eine Brücke aus Beton ersetzt, die von der KINDERHILFE 
finanziert wird.

In Vietnam ist es üblich, dass im Krankenhaus die Patienten von ihren Angehörigen versorgt werden. Auch im 'Zentrum für traditionelle Medizin' ist das so. Deshalb gibt es dort viele kleine Kochherde, die seit 
kurzem einen Rauchabzug haben, damit nicht die ganze 
Gesundheitsstation verqualmt wird.

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In verschiedenen ländlichen Gebieten hat die KINDERHILFE den Neubau oder die Modernisierung von Gesundheitsstationen finanziert. Einige, wie diese hier in My Phu Dong in der Provinz An Giang, mussten wegen der jährlich wiederkehrenden Überschwemmungen des Mekong hochwasserfest gebaut werden. Auch wenn die Ausstattung für unsere Verhältnisse sehr einfach ist, sichert eine solche Dorfklinik die medizinische Grundversorgung in abgelegenen Regionen. Durch Vorsorgeuntersuchungen, Ernährungsberatung und Impfungen können auch viele Krankheiten verhindert werden.
In den vergangenen 20 Jahren hat das Gesundheitszentrum für traditionelle Medizin in Cho Moi in der Provinz An Giang  von der KINDERHILFE wiederholt finanzielle Hilfe für notwendige Renovierungen und Anschaffungen erhalten hat. Dort werden die Patienten kostenlos mit Heilkräutern und traditionellen Heilmethoden behandelt, was preiswerter und oft ebenso erfolgreich ist wie die westliche Medizin mit ihren teuren Medikamenten. 
Von weit her kommen die Menschen, um sich im Gesundheitszentrum behandeln zu lassen - bis zu 150 Patienten am Tag. Die zwei Ärzte dort behandeln ihre Patienten nach traditionellen Heilmethoden. Aber wenn es nötig ist, überweisen sie sie auch ins Provinzkrankenhaus.
Der Krankensaal für die stationäre Behandlung von Patienten. Sie werden von ihren Familienmitgliedern mit Nahrung und allem, was sie sonst brauchen, versorgt. Die Ärzte und Pflegerinnen sind nur für die medizinische Behandlung zuständig.
2004: Das Zentrum für traditionelle Medizin in Cho Moi musste umziehen. Die jährlich wiederkehrenden Überschwemmungen des Mekong gefährdeten die Gesundheitsstation an ihrem bisherigen Standort. Wiederholt wurden große Teile des Flussufers, an dem das Zentrum lag, fortgerissen. Auf einem Gelände in der Nähe wurde jetzt der Baugrund aufgeschüttet und dann die Gesundheitsstation dort hin verlegt. Beim Wiederaufbau wurden so weit wie möglich die alten Materialien verwendet und die gleichen Gebäude wieder hergestellt.
Die KINDERHILFE finanzierte die Kosten für das neue Fundament. 

Im Herbst 2004 konnte Ingrid Sperling die Wiedereröffnung des Zentrums mitfeiern.

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